Friday, 14 June 2019

Wohltätigkeits KAL/CAL Zusammenfassung

Unser Frühjahrs-Wohltätigkeits KAL / CAL war ein großer Erfolg und wir danken alles unseren wunderbaren Strick- und Häkelbegeisterten, die im April und Mai Schals, Handschuhe, Mützen, Socken und Pullover für Kinder im Alter von 3 bis 18 Jahren hergestellt haben, die sie für den Weihnachtspaket Konvoi gespendet haben. Diese wunderbare Wohltätigkeitsorganisation bringt Geschenke für bedürftige Kinder in abgelegene und ländliche Gebiete Osteuropas. Sie nehmen zu allen Jahreszeiten Spenden entgegen, sodass wir hoffen, dass unsere Freunde weiterhin Wärmendes herstellen und dorthin schicken!

Hier ein paar kostenlose Anleitungen, die man demnächst ausprobieren kann:








Das Ergebnis

Vielen Dank an Alle die uns unterstützt haben und uns ihre inspirierenden Bilder in der KAL/CAL Rubrik gezeigt haben Hier das Ergebnis unserer fantastischen Gruppe:

  • 3 Paar Socken
  • 16 Mützen
  • 3 Pullis
  • 1 Paar Fäustlinge
  • 4 Schals

Die glückliche Gewinnerin

Der unbestechliche Nummerngenerator hat post #32 als Gewinnerin des Zing Häkelnadelsets ausgewählt! Glückwunsch an lamettahaar! Von den vielen bunten Projekten, die während das KAL/CAL’s gezeigt wurden sind wir sehr beeindruckt! Wir werden dich über Ravelry PM anschreiben, damit dein Preis schnell zu dir auf die Reise gehen kann.


Natürlich ein herzliches Dankeschön auch an alle Anderen die mitgemacht haben. Solltet ihr nicht wissen, was ihr über den Sommer stricken oder häkeln wollt, die Kinder freuen sich immer über warme Sachen!

Bitte diesen Beitrag weiterschicken, damit alle davon erfahren!

Friday, 24 May 2019

Gestrickte und Gehäkelte Tücher: Aufbau und handwerkliche Inspirationen

Legt Strick- und Häkelnadeln nicht beiseite, nur weil die Temperatur steigt! Tücher sind das perfekte Projekt für den Sommer, sie sind leicht und viele davon werden mit einem einzigen Knäuel hergestellt, das bestimmt in eurem Vorrat schlummert. Heute werden wir einige der verschiedenen Formen beschreiben, die Tücher haben können und viele kostenlose Muster als Inspiration für eure wolligen Sommerabenteuer zeigen!

Dreieckstuch

Wenn man an Tücher denkt, denkt man wahrscheinlich an das Standard-Dreieckstuch. Dieses Tuch wird mit einigen Maschen in der oberen Mitte begonnen und mit Zunahmen in der Mitte und an den Außenkanten gearbeitet. Das ergibt dann ein Dreieck. Das fertige Tuch kann über den Schultern getragen werden, um zu wärmen (mit der Spitze auf der Rückseite) oder als fabelhaftes Accessoire um den Hals gewickelt werden (mit der Spitze auf der Vorderseite).

Kürzlich hat Vickie Howell ein großartiges Video-Tutorial zu einem von ihr entworfenen Basis Dreiecktuch veröffentlicht. Vickie hat zwei Versionen dieses Projekts gearbeitet, eine in einer einzigen Farbe und die andere mit ein paar Streifen (was ist in eurem Vorrat?). Sie hat Nadeln aus unserem Set “Knit & Purr” benutzt und eine einfache Anleitung für die Zunahmen. Wenn ihr das erste Mal ein Dreieckstuch arbeitet, seht euch ihr Video hier an und auch das kostenlose Strickmuster auf Vickies Blog.
Basic Top Center Out Shawl Recipe by Vickie Howell
Wenn ihr nur einen einzelnen Garnstrang habt, mit dem ihr unbedingt stricken möchtet, empfehlen wir Age of Brass und Steam von Orange Flower Yarn. Diese Tuchanleitung ist für jede Garnstärke geeignet. Es ist eine einfache Mischung aus glatt rechts Gestrick und ein paar Lochmusterreihen zwischendurch. Wenn es um Spitzen geht, lieben wir Reyna von Noora Backlund. Wenn kraus rechts stricken möchtet, aber einen leichten Spitzenakzent setzen wollt, dann ist Multnomah von Kate Ray nicht zu übertreffen. Und wenn ihr Häkelprofis seid, werdet ihr Johanna Lindahls Häkelanleitungen (von denen viele kostenlos sind) lieben, vor allem aber Secret Paths.

Asymmetrische Dreickstücher

Diese Tuchform ähnelt den obigen Dreiecktüchern, einzig, die Zunahmen werden nur auf einer Seite gearbeitet um die asymmetrische Form zu erzeugen. Diese Dreiecke können lang und dünn oder sehr breit sein, aber keine zwei Seiten sind gleich lang. Diese Art von Tuch kann über den Schultern getragen werden, um warm zu halten (mit der Spitze auf der Rückseite) oder um den Nacken (mit der Spitze auf der Vorderseite) damit die netten Kanten als Schwänze baumeln oder zu einer Seite (asymmetrisch) ) mit oder ohne Tuchnadel!

Die Form des asymmetrischen Dreiecks kann modular mit einer gezackten, spitzenartigen Kante wie in Close to You von Justyna Lorkowska oder mit einer glatteren Kante wie in Boom von Playing with Fibre aufgebaut werden. Man kann verschiedene Muster (wie Löcher) basierend auf den Eigenschaften des Garns wie in Prism Break von Alison Bjornson einarbeiten. Oder man verhäkelt Reste aus dem Vorrat, um peppige, breite Farbstreifen wie in The Skye Wrap von Sara Larrieu zu kreieren.

Rechteckige Tücher

Rechteckige Tücher sind eine andere beliebte Form und können auch als Wickel oder Stola bezeichnet werden. Ein rechteckiges Tuch wird normalerweise mit einer bestimmten Anzahl von Maschen begonnen und auch beendet ohne das die Form sich verändert, heisst es gibt weder Zu- noch Abnahmen, wodurch eine rechteckige Form entsteht. Komplexere Muster können Zu- und Abnahmen während der Arbeit, z. B. bei Spitzenmustern, fordern, die die Maschenzahl in verschiedenen Reihen verändert, insgesamt ergibt es jedoch ein rechteckiges Teil. Rechteckige Tücher können über die Schultern gelegt oder wie ein Schal um den Hals gewickelt werden.

Wenn man sich für einen einfachen rechteckigen Schal mit einem Hauch von Spitze interessiert, lieben wir den zarten Granny Smith Wrap von Maanel. Wenn mehr Spitze gewünscht wird, ist die Seascape Stole von Kieran Foley leicht und zart und perfekt für den Sommer. Wenn man in Stimmung ist, Reste aus dem Vorrat zu verbrauchen, lieben wir die Blockstreifen in Spring Fever von Amy Miller. Und wenn man Lust zum Häkeln habt, ist der Stashbuster Blarf (Blanket + Scarf) von Esther Sandroff eine Freude!

Sichelförmige Tücher

In Anlehnung zu dreieckigen Tüchern beginnen sichelförmige Tücher in der Regel in der Mitte mit wenigen Maschen und werden dann an den Außenkanten mit Zunahmen gearbeitet, was zu einer Form führt, die normalerweise breit und flach und an den Kanten abgerundet ist. Diese Tücher können über den Schultern getragen, eher wie ein Schal um den Hals gewickelt oder im Bandana-Stil getragen werden. Der Schlüssel ist, dass sie nicht sehr breit sind und daher eher wie ein Schal funktionieren.

Wenn man für Frühling und Sommer etwas Schlichtes mit einem Hauch von Spitze sucht, dann ist der Ginkgo Crescent von Jade Keaney mit seiner Glockenmitte und der zarten Blattumrandung genau das Richtige. Wenn man ein geometrisches Design bevorzugt, sollte man sich den Lattice Crescent Shawl von Jennifer Weissman ansehen. Wenn man ein wenig Drama bevorzugt, ist Cameo Flower von Mia Rinde perfekt! Und für unsere Häkeler haben wir den Chic & Strong Crescent Shawl von Rohn Strong ausgesucht, der aus einfachen Stäbchen und halben Stäbchen mit einer Spitzenbordüre besteht.

Runde Tücher

Runde Tücher beginnen oft mit ein paar Maschen in der Mitte des Kreises und werden in regelmäßigen Abständen unter Verwendung von Zunahmen in der Runde nach außen erweitert. Sie werden oft als Pi-Tücher bezeichnet, wie sie von Elizabeth Zimmerman geprägt wurden, da kreisförmige Maße (Durchmesser, Umfang usw.) die Verwendung des Zahlenverhältnisses von Pi (𝝅) beinhalten. Runde Tücher sind schön wie ein ganzer Kreis, aber praktisch werden sie oft in zwei Hälften gefaltet und über die Schultern gehängt oder irgendwann (vielleicht nicht zur Hälfte) gefaltet und in Schichten getragen

Wenn man mit dem Original beginnen möchte, gibt es eine beliebige Anzahl kreisförmiger Tücher, die von Elizabeth Zimmermans Pi-Schal in The Knitter's Almanac inspiriert wurden. Wir lieben diese Variante besonders: Elizabeth Zimmerman 100. Jahrestag PI Shawl: Camping von Mwaa Knit, aber sie hat viele, die sehr schön sind. Weitere beliebte Rundtücher sind der Vortex-Schal von Kristina McCurley und der berühmte Shipwreck-Schal von Knitting Harpy, der vor vielen Jahren bei Knitty erschien. Häkelt ihr lieber, dann den Circular Crochet Shawl von PJ Crafts in Austin.

Halbrunde Tücher

Wenn man es vorzieht, die runden Tücher beim tragen nicht zu falten,, sollte man ein halbrundes Tuch anfertigen! Diese Tücher beginnen meist mit ein paar Maschen in der Mitte der Oberseite und werden unter Verwendung von Zunahmen in regelmäßigen Abständen vergrössert. Halbrunde Tücher sind etwas leichter zu tragen als Runde, da sie über die Schultern oder um den Hals gewickelt werden können.

Das wahrscheinlich beliebteste Halbrunde ist der Citron von Hilary Smith Callis, ein einfaches Tuch mit Rüschen, das vor einigen Jahren bei Knitty erschienen ist. Weitere Variationen mit komplexeren Lochmustern sind Wavedeck von Kate Atherley und Vernal Equinox Shawl von Lankakomero. Häkeler werden den Pineapple Peacock Shawl von Amy Gunderson lieben!

Um verschieden Tuchkonstruktionen eingehend zu erkunden, empfehlen wir, den 5 Shawls, 5 Days challenge hashtag bei Instagram oder das E-Book von Aroha Knits Demystify Shawl Construction zu lesen. Wir können es kaum erwarten zu sehen, welche Tücher ihr während des Sommers arbeitet!

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Friday, 10 May 2019

6 Nahttechniken, die Strickende und Häkelnde kennen sollten

Noch bis zum Ende diesen Monats läuft in unserer Ravelry-Gruppe eine Wohltätigkeitsveranstaltung mit Knit-Along & Crochet-Along für den Weihnachtspäckchen Konvoi! Diese wunderbare Organisation bringt bedürftigen Kindern in abgelegenen und ländlichen Gebieten Osteuropas Geschenke. Für Schals, Handschuhe, Mützen, Socken und Pullover für Kinder zwischen 3 und 18 Jahren sind Spenden erforderlich. Ihr könnt jedes Muster eurer Wahl stricken oder häkeln, das diesen Anforderungen entspricht.

Wenn eure Projekte fertig sind, ist dies eine großartige Gelegenheit, verschiedene Nahttechniken anzuwenden! Hier sind 6 der beliebtesten Möglichkeiten, gestrickte und gehäkelte Teile miteinander zu verbinden, mit Links, um jede Technik ausführlich zu studieren. Viel Spaß!

Matratzenstich (Unsichtbare vertikale Naht)

Matratzenstich erzeugt eine unsichtbare vertikale Naht und wird häufig beim Zusammenfügen von Kleidungsstücken verwendet. Die saubere, unsichtbare Naht eignet sich besonders zum Verbinden von Vorder- und Rückenteilen und Schließen von Ärmelnähten.

Zwei gestrickte oder gehäkelte Teile können zusammengenäht werden, indem mit einem Faden von Seite zu Seite gearbeitet wird, das heisst, vertikal entlang der beiden Kanten.

Wenn man mit dem Matratzenstich die Teile zusammennähen möchte, legt man beide Strickstücke mit der rechten Seite nach oben nebeneinander. Mit einer Stopfnadel und dem gleichen Garn (wir verwenden hier eine Kontrastfarbe für Demonstrationszwecke) Man kann auch die Garnenden verwenden, wenn sie la lang genug sind oder einen separaten Faden. Man sticht in die horizontalen Maschen und arbeitet von einem Ende der Naht zum anderen und immer hin und her.


Für eine optische Demonstration gibt es ein Tutorial von Very Pink Knits oder eine illustrierte Anleitung mit Häkelstücken.


Maschenstich (unsichtbar horizontal)

Beim Kitchener-Stich oder Maschenstich(auch als "Grafting" bezeichnet) werden die Maschen an zwei Kanten zusammen mit dem gleichen Garn mit Hilfe einer Stopfnadel geschlossen, um eine weitere Maschenreihe zu imitieren. Diese Methode wird gerne zum Schließen der Spitze von Socken verwendet, die von oben nach unten gestrickt werden. Es ist damit auch möglich Rippen- und Kraus rechts Gestricktes zu schliessen. Wir betrachten hier nur glatt rechts Gestricktes, das am häufigsten verwendet wird.

Beim Maschenstich werden die Maschen gleichmäßig auf zwei Nadeln verteilt. Es werden die linken Seiten der Arbeit zusammengehalten, so dass die rechten Seiten nach außen zeigen. Fädelt den Arbeitsfaden in die Stopfnadel und los geht’s:
  1. Die Stopfnadel durch die erste Masche der vorderen Nadel, wie zum links stricken, fädeln - Masche auf der Nadel lassen
  2. Jetzt die Stopfnadel durch die erste Masche der hinteren Nadel, wie zum rechts stricken, fädeln.
  3. Fädelt die Stopfnadel durch die erste Masche der vorderen Nadel, wie zum rechts stricken und lasst diese Masche von der Nadel gleiten.
  4. Fädelt die Nadel wie zum links stricken durch die erste Masche der vorderen Nadel, Masche bleibt auf der Nadel.
  5. Nadel wie zum links stricken durch die erste Masche der hinteren Nadel fädeln und die Masche von der Nadel gleiten lassen.
  6. Nadel wie zum rechts stricken durch die erste Masche der hinteren Nadel fädeln, Masche bleibt auf der Nadel.

Die Schritte 3 - 6 wiederholen, bis zu den letzten beiden Maschen. Viele Strickende erinnern sich selbst mit “rechts, links, links, rechts” wie die Stopfnadel durch die Maschen gefädelt werden muss.

7. Wenn ihr bei den letzten beiden Maschen angekommen seid, Schritt 4 und 6 wiederholen, den Faden durchziehen und vernähen.

Hier eine visuelle Erinnerung aller Schritte, ein blogbeitrag von Buttinette

Abketten mit drei Nadeln

Das Abketten mit drei Nadeln gilt nur für’s Stricken , es werden zwei Kanten strickender Weise miteinander verbunden. Dies erzeugt keine unsichtbare Naht, gibt jedoch den Kleidungsstücken Struktur. Es wird am häufigsten für das Zusammenfügen von Schultern in einem Kleidungsstück verwendet.

Um die Naht auf der Rückseite (Innenseite) der Arbeit zu setzen, haltet die Arbeit rechts auf rechts. Verwendet das Arbeitsgarn von einer der Nadeln und eine dritte Nadel, natürlich in der gleichen Stärke wie die anderen Stricknadeln. Mit der 3. Nadel werden die erste Masche von der Vordernadel und die erste Masche von der Hinternadel zusammengestrickt. Danach werden die zweite Masche von der Vordernadel und die zweite Masche von der Hinternadel zusammengestrickt. Jetzt hebt man die erste Masche über die zweite Masche, wie beim normalen abketten. Den Vorgang stets wiederholen, bis alle Maschen aufgebraucht sind. Faden vernähen - FERTIG!


Überwendlingsstich

Der Überwendlingsstich ist eine schnelle Methode gehäkelte oder gestrickte Teile miteinander zu verbinden. Es ist nicht ganz so unsichtbar wie der Matratzenstich oder der Maschenstich, aber es ist eine der einfachsten Nahtmethoden und wird häufig zum Verbinden von Deckenquadraten verwendet, die entweder gestrickt oder gehäkelt sind. Wenn man zwei Teile zusammennäht, die Arbeit rechts auf rechts zusammen halten. Macht einen Knoten am Ende des Garns (oder lasst einen Schwanz lange genug, um ihn später zu vernähen). Fädelt den Faden in die Stopfnade und lasst den Faden durch die rechte Hälfte einer Masche und die linke Maschenhälfte entlang der Verbindungskante laufen. Auf diese Weise fortfahren, bis das Ende der Naht erreicht ist.


Rückstich

Der Rückstich ist eine Methode, die eine starke und stabile Naht erzeugt. Es wird auf der linken Seite des Projekts gearbeitet und erzeugt eine Nahtzugabe, sodass ein Kleidungsstück leicht eingezogen werden kann, um eine bessere Passform zu erzielen. Beide Teile der Arbeit rechts auf rechts zusammenlegen. Bestückt eine Stopfnadel mit dem gleichen Garn und sichert die Naht, indem man die Nadel von hinten nach vorne zweimal um die Ränder führt. Stecht die Nadel ca.1/2 cm vor der Stelle ein, an der das Garn zuletzt aufgetaucht ist, ein. Führt die Nadel zurück an die Stelle , der vorherigen Masche und ca. 1/2 cm vor dem austretenden Garn wieder ein. Faden durchziehen.Auf diese Weise fortfahren, bis das Ende der Naht erreicht ist.

Gehäkelte Kettmasche

Hier braucht man eine Häkelnadel und arbeitet mit Kettmaschen um zwei Teile miteinander zu verbinden. Diese Methode eignet sich hervorragend für gestrickte und gehäkelte Teile!

Hier wird auf der linken (Rückseite) des Projektes gearbeitet, die Arbeit recht auf rechts zusammenlegen. Die Häkelnadel an beiden Teilen durch eine Randmasche, von vorne nach hinten stechen, wobei der Faden hinten gehalten wird. Mit dem Häkelnadel eine Schlaufe durch die Teile zur Vorderseite der Arbeit ziehen. Den Haken erneut durch beide Teile und eine weitere Schlaufe durch das Werkstück ziehen, sowie durch die bereits auf Häkelnadel befindlichen befindlichen Schlaufe. Den zweiten Schritt, bis zum Ende der Naht wiederholen, dann den Faden durch die letzte Schlaufe ziehen und durch vernähen sichern

Wir hoffen, dass diese Vernähtechniken bei euren Frülingsprojekten hilfreich sind. Für mehr, hier noch ein paar Videos von Very Pink Knits.

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Friday, 26 April 2019

Häufige Fehler beim Stricken reparieren

Wenn ihr Anfänger seid oder auch schon eine Weile strickt , ist eines der schwierigsten Dinge, die man meistern muss, das Beheben von Fehlern, die jeder beim Stricken macht. Heute zeigen wir einige Tipps und Tricks, die helfen, damit man nicht jedes Mal, wenn man einen Fehler findet, basteln oder aufribbeln muss.

Für die meisten Reparaturen benötigt man nur einige wenige Dinge, die normalerweise in jeder Stricktasche enthalten sind: abnehmbare Maschenmarker, Stopfnadeln, Häkelnadeln oder Reparaturnadeln. (Unsere Reparaturnadeln aus laminiertem Birkenholz sind unten abgebildet und perfekt um sie immer griffbereit im Zubehörtäschchen zu haben.

Gefallene Maschen

Das mit Abstand häufigste Problem beim Stricken ist, dass Maschen gefallen sind. Du strickst entspannt und hast deinen Rhythmus gefunden und plötzlich hat dein Gestrick eine Laufmasche! Keine Panik - folgt einfach den hier beschriebenen Schritten.

1. Fangt die Masche. Wenn ihr einen Maschenmarker oder eine Sicherheitsnadel zur Hand habt, fangt am besten die Schlaufe der Masche so gut es auf, bis sie repariert werden kann. Zur Not hilft auch ein Stück Garn, das durch die Schlaufe gezogen wird, um die Masche zu sichern.

2. Wenn ihr zur Reparatur bereit seid, arbeitet bis zu der Spalte, in der die Masche gefallen ist. Normalerweise ist es einfacher, gefallene Maschen von der Vorderseite der Arbeit zu reparieren, geht aber auch von der Rückseite, je nach Belieben.


3. Verwendet eine kleine Häkelnadel oder einen unserer Reparaturhaken, um die Masche auf dem Maschenmarker zu fangen. Den Maschenmarker entfernen und die Schlaufe im Muster vorsichtig bis zur Arbeitsnadel häkeln. Wenn ihr zur Arbeitsnadel kommt, die Masche auf die linke Nadel schieben und im Muster weiter arbeiten. Nach der Reparatur kann das Maschenbild etwas uneben sein (entweder etwas locker oder etwas eng), das gleicht sich jedoch beim Waschen und Spannen aus. Herzliche Glückwünsche! Ihr habt die Masche gefangen und repariert!


Was passiert, wenn ihr eine gefallene Masche findet, beim Spannen des fertigen Strickstücks? Dies ist der Alptraum jedes Strickenden, aber es kommt immer wieder vor. Einige der hier beschriebenen Schritte sind ähnlich, um das fertige Projekt zu retten:

Benutzt einen zu öffnenden Maschenmarker, Sicherheitsnadel oder Wollrest um die Masche zu sichern, sobald ihr sie entdeckt habt. Dann habt ihr zwei Möglichkeiten:

1. Lasst das Strickstück trocknen ( arbeiten am nassen Strickstück ist nahezu unmöglich), sobald es trocken ist, öffnet die Abkettkante und nehmt die Maschen zurück auf die Nadel und fangt die Masche, wie oben beschrieben.

2. Sichert die Masche in eurem Strickstück und lasst es so wie es ist. Wenn die Masche in dem Projekt weit unten ist kann es schwierig sein, die Masche bis zum Ende hochzuziehen, da nicht genügend Garn in der Spalte der Masche vorhanden ist, um die Masche in jeder Reihe hinzuzufügen. Anstatt zu ribbeln, könnt ihr einen Faden durch die Masche ziehen (den Maschenmarker entfernen) und jedes Ende des Fadens auf der Rückseite der Arbeit gut vernähen, um weitere Schäden zu vermeiden.

Falsche Maschen

Gelegentlich stellt man fest, dass man beim stricken eine Masche (oder mahr) falsch gestrickt hat. Wenn es sich nur um eine oder zwei Maschen handelt und es kein kompliziertes Muster ist, kann man es mit der oben beschriebenen Methode reparieren. Ansonsten sind hier die Schritte, die man befolgen sollte:

1. Wenn ihr bereit zum reparieren seid, strickt bis zu der Stelle wo die falsche Masche ist.

2. Lasst die Masche bis zum Fehler fallen.


3. Benutzt eine Häkelnadel und repariert die Masche, so wie wir es oben beschrieben haben. Wenn ihr wieder die Arbeitsnadel erreicht habt, hebt die Masche auf die Nadel und setzt eure Arbeit im Muster fort. Nochmal, die reparierte Masche kann fester oder lockerer aussehen, das verschwindet aber nach dem waschen und spannen.


Was ist wenn ihr einen Fehler in einem Lacemuster oder in einem sehr komplizierten Muster habt? Ribbeln um zu reparieren kann sehr schwierig sein, aber es ist möglich! Hier einige Tipps die helfen können:

Rettungsleinen! Dies kann der beste Freund eines Strickenden sein! Eine Rettungsleine ist ein Stück Garn, das durch eine Reihe von Maschen gefädelt wird, die das aufribbeln bis zum Anfang einer Musterwiederholung erleichtern. Die Rettungsleine kann entweder vor oder nach dem Erkennen eines Fehlers eingefügt werden (ach Rückblick!). Wie der Name schon sagt, kann sie das Zurückstricken erheblich vereinfachen, insbesondere wenn man einen Fehler beheben muss, der mehrere Reihen tiefer liegt.

So zieht man eine Rettungsleine in das Strickstück:

1. Fädelt einen Faden in einer anderen Farbe in eine Stopfnadel, normalerweise verwenden wir Sockengarn oder Zahnseide (Ja! Ihr lest richtig!) Und fädelt es vorsichtig durch eine einzige Maschenreihe. Man kann jederzeit eine Rettungsleine in das Strickstück ziehen: entweder, wenn sich die Maschen auf der Nadel befinden, d. h. direkt nach der Wiederholung oder später, nachdem man einen Fehler entdeckt habt.


2. Sobald die Rettungsleine plaziert ist, kann man die Nadel rausziehen und bis zur Rettungsleine aufribbeln. Das ist wesentlich schneller, als Masche für Masche zurück zu stricken!


Wenn ihr weiter stricken wollt, einfach die Stricknadel durch die Maschen auf der Rettungsleine fädeln und dann weiter stricken. Ihr könnt die Rettungsleine im Strickstück belassen, das gibt euch Sicherheit, falls ihr nochmal zurück stricken müsst.

Falsch gedrehte Zöpfe

Wenn ihr beim Stricken abenteuerlustiger werdet und mit dem Stricken von Zöpfen beginnt, werdet ihr wahrscheinlich früher oder später einen Zopf falsch drehen. Aufbauend auf die Möglichkeiten, die wir bereits zur Behebung von Fehlern gelernt haben, gibt es auch hier eine Idee einen falsch gedrehten Zopf zu reparieren (Hinweis: Dies ist auch eine hervorragende Technik zum Beheben von Fehlern beim Stricken von Spitzen!):

Bei dieser Reparatur ist es uns definitiv leichter, auf der Vorderseite der Arbeit zu arbeiten. Man kann eine Rettungsleine verwenden, wenn man mag - platziert sie genau unterhalb des Fehlers. Manchmal ist es jedoch schwierig, die richtige Maschenreihe am Anfang des Zopfes zu finden. Wenn dies der Fall ist, macht euch keine Sorgen - einfach tief durchatmen und lasst euch helfen.

Ein paar zusätzliche Hilfsmittel erleichtern diesen Vorgang: Wir haben gerne unsere Spannmatten und T-Pins zur Hand.

1. Wenn ihr bereit zum reparieren seid, arbeitet bis zur der Stelle wo der Zopf beginnt.


2. Zieht die entsprechende Anzahl von Maschen von der Nadel. Wenn ihr einen Zopf mit 4 Maschen habt, sind das alle 4 Maschen. Wenn es sich um ein 6-Maschn-Zopf handelt, sind dies alle 6 Maschen usw. Ribbelt diese Maschen, Reihe für Reihe und sichert die Schlaufen mit den T-Pins, bis ihr an den Fehler gelangt. Jetzt könnt ihr diese Maschen erneut und in der richtigen Reihenfolge stricken.


3. Sobald ihr bei der fehlerhaften Reihe angelangt seid und diese auch aufgezogen habt, benutzt eine Socken- oder Zopfnadel um wieder zu eurer ursprünglichen Reihe zu gelangen Und nicht vergessen, den Zopf in die richtige Richtung zu drehen und die rechten und linken Maschen in der richtigen Reihe zu stricken.


4. In dieser Reihenfolge weitermachen, bis ihr wieder an eure Arbeitsreihe gelangt seid, die Maschen auf die linke Nadel zurück heben und ihr könnt weiter stricken. Zöpfe zu reparieren generiert mit Sicherheit ein Spannungsproblem, aber das ist nach dem Waschen und Spannen verschwunden.


Was ist wenn ihr einen falsch gedrehten Zopf in einem komplizierten Muster habt? Hier ist eine echt clevere Videoanleitung, die zeigt wie man mit doppelten Maschen den falschen Zopf korrigieren kann.

Wie so oft beim Stricken hängt die Vorgehensweise bei der Behebung eines Fehlers von den persönlichen Vorlieben ab. Einige Strickende tun alles, um ein aufribbeln und erneutes Stricken zu vermeiden, während andere Angstzustände bekommen, wenn sie nur an fallengelassene, Maschen oder falsch gedrehte Zöpfe denken. Unser heutiges Ziel, mit diesem Blogbeitrag, besteht darin, einige Hilfestellungen zur Behebung gängiger Fehler zur Verfügung zu stellen sowie die Gewissheit, all diese Techniken ohne Angst anwenden zu können.

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Friday, 12 April 2019

Lernt wie man Häkeldiagramme liest

Nach unserem letzten Post über das Erlernen des Lesens von Strickdiagrammen hatten uns mehrere Häkeler*Innen gefragt, ob wir eine ähnliche Grundlage zum Lesen von Häkeldiagrammen schaffen könnten. In unserem heutigen Beitrag zeigen wir die Grundlagen der grafischen Häkelmuster, damit man sie leicht verstehen und verfolgen kann!

Was sind Häkeldiagramme?

Häkeldiagramme sind, ähnlich wie Strickdiagramme, grafische Darstellungen von Mustern. Sie sparen oft Zeit und Platz, anstelle langer Anweisungen. Außerdem ist es für manche leichter diesen zu folgen als langen Textanweisungen.

Häkeldiagramme unterscheiden sich stark von Strickdiagrammen, da Häkeldiagramme oft in Symbolen dargestellt werden, die wie grobe Darstellungen der Maschen aussehen. Daher sind sie weniger im Rasterformat geschrieben und wirken eher wie eine zweidimensionale Darstellung der Häkelmaschen. Hier sind einige wichtige Punkte, die man beim Arbeiten mit Diagrammen beachten sollte:

Das Craft Yarn Council hat einen standardisierten Satz von Symbolen für Häkeldiagramme verabschiedet. Wenn man sich mit diesen vertraut macht, kann man nach Diagrammen arbeiten. Wir lieben dieses von Dabbles und Babbles erstellte Diagramm, das die am häufigsten verwendeten Symbole zusammenfasst (und sowohl US- als auch UK-Terminologie enthält!)

Und hier ist ein Beispiel für ein Häkeldiagramm (mit freundlicher Genehmigung von Red Heart):

Arbeiten mit Diagrammen

Wie beginnt man nach einem Diagramm zu arbeiten?

Wenn man flach (hin und her) arbeitet, werden in Häkeldiagrammen in Reihen (wie oben nummeriert), von rechts nach links und von unten nach oben (ähnlich wie bei Strickdiagrammen) gearbeitet. Wiederholungen im Diagramm werden in Klammern gesetzt und Farbänderungen werden durch den Buchstaben oben angezeigt. In der Erklärung zum Muster werden die mit diesen Buchstaben verknüpften Farben definiert.

Wenn nach Häkeldiagrammen in der Runde gearbeitet wird, beginnt man in der Mitte und arbeitet entgegen den Uhrzeigersinn nach außen. Wenn man in der Runde arbeitet, sieht das Diagramm möglicherweise wie folgt aus (Diagramm mit freundlicher Genehmigung von Bluprint):

Wie man sieht, gibt der Pfeil den Startpunkt an und die Reihen sind in der oberen rechten Diagonale nummeriert und bewegen sich nach außen. Man beginnt gegen den Uhrzeigersinn zu arbeiten und setzt dabei die Runden fort.

Eine kurze Anmerkung: Wenn man Linkshänder ist, muss man die Diagramme umkehren. Man kann dies tun, indem man das Bild geistig umdreht oder das Bild mithilfe einer Grafiksoftware physisch spiegeln. Diese ultimative Anleitung zum Linkshänder-Häkeln ist möglicherweise hilfreich, wenn man lernt, Muster auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Wenn man nach einem Muster in der Runde arbeitet, arbeitet man im Uhrzeigersinn und nicht dagegen!


Tipps zum Arbeiten mit Diagrammen 

Wie wir in unserem letzten Beitrag empfohlen haben, lernt man das Arbeiten mit Diagrammen am einfachsten, indem man ein Muster auswählt, das sowohl schriftliche Anweisungen als auch grafische Anweisungen enthält. Auf diese Weise kann man beim Lesen des Diagramms die Symbole im Diagramm mit den schriftlichen Anweisungen vergleichen (Hinweis: Sie sollten übereinstimmen!).

Wenn man am liebsten mit gedruckten Anleitungen arbeitet, sind unsere Anleitungshalter (oben abgebildet) magnetische Platten, die mit robusten Magneten geliefert werden, um die Anleitung an Ort und Stelle zu halten. Plus einem extra langen Magnetstreifen, um die Reihen verfolgen zu können. Man kann auch einen unserer Reihenzählerringe verwenden, um das Vorankommen zu verfolgen und um zu verhindern, das man in die falsche reihe gerät!

Mehr Tipps nötig? Häkeldiagramme lesen lernen mit dem Video von Marly Bird!

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Friday, 29 March 2019

Stricken mit Diagrammen

Wenn man noch nie nach Diagrammen gearbeitet habt, kann es sich anfühlen als versuche man , eine geheime Nachricht ohne einen Dekoder zu entschlüsseln. Wir hoffen, dass der heutige Beitrag helfen wird, Strickdiagramme wie ein Profi zu lesen!

Was sind Strickdiagramme?
Strickdiagramme sind grafische Darstellungen von Strickmustern. Sie sparen Zeit und Platz, anstatt schriftlichen Anweisungen zu folgen. Für manche sind sie einfacher zu befolgen als lange Zeilen von Textanweisungen.

Diagramme sind im Allgemeinen in einem Rasterformat verfasst. Hier sind einige wichtige Punkte, die man beim Arbeiten mit Diagrammen beachten sollte:

Flach vs in der Runde arbeiten
Die Anleitung sollte sagen, ob das Diagramm flach (hin und her) oder in der Runde gearbeitet wird. Diagramme zeigen die rechte Seite (Vorderseite) der Strickarbeit. Wenn man also flach arbeitet, liest man die rechten Reihen von rechts nach links und die Rückreihen von links nach rechts. Achtet darauf, ob das Diagramm mit einer Hin- oder Rückreihe beginnt!

Wenn man in der Runde arbeitet, wird jede Runde von der rechten Seite begonnen. Heisst, man beginnt jede Runde von der rechten Seite und arbeitet bis zur linken Seite.

Hinweis: Bei einigen Diagrammen werden die Rückreihen nicht angezeigt, dies ist bei Lacemustern mit "Ruhereihen" üblich, bei denen die Rückreihen meistens links gestrickt werden. Wenn in dem Diagramm die Rückreihen nicht angezeigt werden, sollte man die schriftlichen Anweisungen lesen, um sicherzustellen das alle Maschen links gestrickt werden.

Zum Schluss, wenn man nach einem Diagramm arbeitet, arbeitet man sich von unten nach oben! Die Reihennummerierung an der rechten Seite sind sozusagen die “Leitlinien”

Was bedeuten die Symbole?
Jedes Diagramm sollte eine Legende enthalten. Die Legende definiert die im Diagramm verwendeten Symbole und erklärt, welche Maschen diese Symbole darstellen. Wenn diese Definitionen in Form von Abkürzungen vorliegen, sollte die Anleitung auch ein Glossar der Begriffe enthalten, insbesondere bei Zöpfen oder komplizierteren Maschen. Man kann sich also immer am Glossar orientieren, wenn man zu einem Symbol kommt, um zu bestimmen, welche Masche man verwenden soll.

Einige Symbole können sich auf Muster beziehen, für die mehr als eine Masche erforderlich ist. Wenn man z. B. einen 2 x 2 Zopf arbeitet, sollte das Symbol in der Grafik 4 Felder umfassen, um die 4 einzelnen Maschen darzustellen.

Einige Symbole beziehen sich auf Muster, die mehr als eine Masche erfordern, beanspruchen jedoch nur ein Feld. Im Fall eines k2tog wird das Symbol beispielsweise nur in einem Feld angezeigt. Wie bei den geschriebenen Mustern wird dieser k2tog entweder mit einer Erhöhung (später in der Zeile) gepaart, um die aktuelle Maschenzahl beizubehalten oder er wird so dargestellt, um die Maschenzahl zu verringern.

Wenn man die Maschenzahl erweitert oder verringert, wird die Anzahl der Felder (Maschen) in der nächsten Reihe, den Anweisungen des Musters folgend, mehr oder weniger. Wenn man zu- oder abnimmt, stösst man auf graue Felder, die "kein Stich" für das Muster bedeuten.

Diagramme können auch beim Stricken von mehrfarbigen Mustern nützlich sein. Schriftliche Anweisungen, die auf häufige Farbänderungen hinweisen, können umständlich sein, wohingegen grafische Darstellungen leicht erklären können, wie das Muster aussehen soll und welche Farben wann gearbeitet sollen. In diesem Fall kann das Diagramm Symbole enthalten oder nicht, aber stattdessen werden die Gitterfelder entsprechend dem Muster farbig dargestellt, um anzugeben, welche Farben zu welchen Maschen verwendet werden sollen. Alle vorherigen Ratschläge gelten ebenso wie für unser nächstes Thema: Wiederholungen.


Wiederholungen
Wiederholungen innerhalb von Diagrammen werden häufig durch ein farbiges oder fett hervorgehobenes Rahmenfeld um den Teil des Diagramms dargestellt, das wiederholt werden soll. Dies kann in einem wachsenden Muster auftreten (wie bei einem dreieckigen Tuch), bei dem bei jeder Wiederholung des Diagramms zusätzliche Wiederholungen der Maschen innerhalb der Umrandung gestrickt werden oder um Platz zu sparen, wenn ein Projekt, mit gleich bleibender Maschenzahl gestrickt wird. In diesem Fall werden die Maschen vor dem Begrenzungsrahmen, wie dargestellt, gearbeitet. Die Maschen innerhalb des Begrenzungsrahmens werden stets wiederholt, bis nur noch die richtige Anzahl von Maschen übrig ist, um die Maschen außerhalb des Begrenzungsrahmens zu beenden.

Tipps zum Arbeiten mit Diagrammen
Wenn man zum ersten Mal mit Diagrammen arbeitet, haben wir einige Tipps und Zubehör, die das Arbeiten damit erheblich erleichtern. Insbesondere wenn man mit Diagrammen noch nicht so vertraut ist, kann es hilfreich sein, ein Muster auszuwählen, das sowohl Diagramm als auch geschriebene Anweisungen enthält. Auf diese Weise kann man beim Lesen des Diagramms die Symbole im Diagramm mit den schriftlichen Anweisungen vergleichen (Hinweis: die sollten übereinstimmen!).

Wenn man am liebsten nach einer Anleitung auf Papier arbeitet, empfehlen wir , das Diagramm auszudrucken und es so groß wie möglich zu machen, so das es auf die Seite passt.

Es kann schwierig sein, den Überblick zu behalten, in welcher Zeile man gerade ist, insbesondere in komplexen Diagrammen. Unsere Anleitungshalter sind mit starken Magneten ausgestattet, die die Anleitung flach und übersichtlich halten . Die starken Magneten halten das Papier an Ort und Stelle und ein extra langer Magnetstreifen dient zur Führung. Der Anleitungshalter kann flach oder im geöffneten Zustand stehend verwendet werden, so dass man, während des Strickens, leicht darauf schauen kann. Einige StrickerInnen finden auch ein wieder verwendbares Textmarkerband als nützliche Hilfe, beim Arbeiten durch die Zeilen eines Diagramms.


Vielleicht ist es bei schriftlichen Anleitungen auch hilfreich, Maschenmarker oder unseren Reihenzählerring zu verwenden, beides hilfreich um immer in der richtigen Reihe zu bleiben.

Weitere Informationen zum Lesen von Diagrammen findet man in diesem Tutorial von Tin Can Knits.

Wir hoffen, dieser Beitrag trägt dazu bei, es mal mit Diagrammen zu versuchen - wir sind sehr gespannt auf eure Arbeiten!

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